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Konvergenz Netzwerk Gesundheit |
Binningen, 20.Feb.2004
Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr
Nach Telefonaten mit Ärztinnen und Ärzten in allen Kantonen ist der Eindruck gefestigt worden, dass die Ärzteschaft die Abschaffung des Arztgeheimnisses durch die gesetzliche Einführung der Auskunftspflicht bezüglich Diagnosenweitergabe nicht annehmen kann. Gespräche mit der Patientenschaft lassen keine Zweifel offen, dass das Patientengeheimnis von der Ärzteschaft weiterhin geschützt werden soll.
Trotz moralischer Unterstützung von Datenschützern, Juristen, Ärzten und Patientenorganisationen ist es bisher nicht gelungen, die Medien zur Publikation dieses Problems zu motivieren. Die Ärztegesellschaften scheinen resigniert zu haben.
Aus diesem Grund will die Aktion Legalisierung und Schutz von Patienten- und Arztgeheimnis auf diesem Weg auf die systematische Verletzung des Datenschutzes hinweisen. Gleichzeitig will sie daran erinnern, dass alle Ärztinnen und Ärzte den Eid des Hippokrates abgelegt haben.
Wir sind Ihnen dankbar, wenn Sie uns durch die Weitergabe der beiliegenden Dokumente an möglichst viele Ärztinnen, Ärzte, Patientinnen, Patienten und Gesunde darin unterstützen, ein Forum für Gleichgesinnte zu schaffen.
In einem offenen Brief bitten wir die Präsidenten der FMH und santésuisse zu einer Stellungnahme auf.
Weitere Fakten sowie Möglichkeit zur Abstimmung finden Sie unter:
| Wir wollen eine sofortige Klärung der verfahrenen und insbesondere nicht öffentlich dargelegten Situation. | |
| Sollte das Verbot des Arztgeheimnisses aufrechterhalten werden, fordern wir von allen Krankenkassen neue Verträge mit ihren Versicherten, in denen die Aufhebung der seit |
1.1.04 eingeführten gesetzlichen Aufhebung der ärztlichen
Schweigepflicht per Unterschrift zur Kenntnis genommen wird.
Beilage:
Danke für Ihre Mithilfe und
mit freundlichen Grüssen
Aktion Legalisierung und Schutz von Patienten- und Arztgeheimnis
Stiftung Coaching For Health
Hauptstr. 28
4102 Binningen / Schweiz