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Gold und Silber lob' ich mir, das Falschgeld
überlass' ich dir!
Herkunft Unbekannt
Jahrhundertelang wurden Gold- und Silbermünzen
als Zahlungsmittel verwendet, wobei der Materialwert in etwa dem
aufgeprägten Nennwert entsprach. Es gab aber auch Zeiten, da
überstieg der Metallwert deutlich den Nennwert. Die logische
Schlussfolgerung war, dass solche Münzen in Massen dem
Geldkreislauf entzogen wurden, um sie entweder zum tatsächlichen
Materialwert zu verkaufen oder zur Vermögensanlage- & Sicherung
zu horten. In der Vergangenheit stellten die Gold- und Silbermünzen
für Otto-Normalbürger oftmals die einzige Möglichkeit dar, dass
hart erarbeitete und gesparte (Geld-)Vermögen vor einer
Papiergeldentwertung, die in zyklischer Regelmäßigkeit die Geld-
und Kapitalmärkte erschütterte (und in Zukunft erschüttern wird),
zu schützen.
Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem
inneren Wert zurück - Null!
Voltaire (1694-1778)
Edelmetalle können in physischer Form als Barren
oder als Münzen erworben werden, wobei letztgenannte in sogenannte
Anlagemünzen (Materialwert ist ausschlaggebend) und Sammlermünzen
(Materialwert ist zweitrangig) unterteilt werden können. Obwohl
Anlagemünzen (oft als "Bullion
Coins"
bezeichnet) bei gleichen Materialwert etwas teuer als Metallbarren
sind, sind sie in aller Regel weltweit verbreiteter, bekannter,
neutraler (kein Prägestempel) und vor allem fälschungssicherer
(gleiche Abmaße, nur eine Prägeanstalt). Die bekanntesten
Anlagemünzen sind: der Krügerrand
(Südafrika), der American
Eagle (USA),
der Panda
(China), der Nugget
bzw. Kangaroo
(Australien), die Maple
Leaf
(Kanada), der Wiener
Philharmoniker
(Österreich) und die Britannia
(England). Aus der Zeit vor 1967 stammt der Sovereign
(England). Ferner gibt es noch die Lunar-Serie
(Australien), die Cats-Serie
(Isle of Man) und andere mehr,
die jedoch zum Teil bereits mehr in Richtung Sammlermünze
(=kleinere Auflage/Stückzahl, schöne und wechselnde Motive,
Aufpreis) tendieren.

Der historische Goldstandard, der in aller
Regel in den Publikationen und im Sprachgebrauch genannt wird,
begann seinen weltweiten Siegeszug von England aus im
19.Jahrhundert. Der aufgedruckte Wert des Papiergeldes war (anfangs)
in Gold hinterlegt. Zwischen Gold und Papiergeld wurde ein staatlich
festgesetzter Umtauschkurs vereinbart. Das Papiergeld konnte
jederzeit in Gold zurück getauscht werden, wobei der Umtauschkurs
immer gleich war.
Einen Goldstandard bzw. eine teilweise Deckung des
staatlichen Geldes durch Gold gibt es heute weltweit nicht mehr!
Einige Länder besitzen zwar Goldreserven (z.B.
USA 8.146 to, Deutschland
2.960 to, Schweiz 2.590 to abnehmend, Frankreich 2.546 to, etc.),
diese stehen jedoch in keinerlei Beziehung bzw. im Verhältnis zur
jeweiligen Landeswährung. Die erste Zentralbank mit strengen Regeln
für die Golddeckung der umlaufenden Banknoten war die Bank of
England. Bereits 1694 gegründet, musste sie in ihren ersten 150
Jahren mit privaten Notenbanken um die Kreditvergabe an den
englischen Staat konkurrieren. So entstand der klassische
Goldstandard als erstes international gültiges Währungssystem
mit Papiergeld auf Goldbasis, bei dem die Notenbanken mehr
Gutscheine (Geld) ausgeben durften, als sie in Wirklichkeit in Form
von Gold vorrätig hatten (= partielle Golddeckung). Eine 100 %
Deckung durch Gold, wie beim Goldhinterlegungs-Standard gab
es nicht mehr, dafür wurde eine Mindestdeckung eingeführt. Gold
spielte somit nur noch die Rolle eines Regulativs, denn mehr als
durch die Deckungsgrenze ("goldene Bremse") erlaubt,
konnte nicht ausgeliehen werden.
Bei der Fixierung der Parität unterlag Sir
Isaac Newton
1707 ein Fehler (der Gold-Silber-Wechselkurs wurde falsch
berechnet), der zur Folge hatte, dassnicht Silber sondern Gold zum
Standard aufstieg.
Eine herausragende Person in den 1870er Jahren war
Englands Premierminister Disraeli
(Amtszeit: 1868 und 1874-1880). Ihm und seine Verbindungen zur
Familie Rothschild ist es mehr oder weniger zu
"verdanken", dass der internationale Goldstandard
etabliert und London zum Zentrum des internationalen
Währungssystems wurde.
Ergänzend sollte hier noch erwähnt werden, dass
während der Zeit des klassischen Goldstandards die
Erwerbstätigkeit zunahm und die Arbeitslosigkeit abnahm.
Rohstoffe
und Edelmetalle sind ein Gradmesser für Inflation, denn sie
gleichen über kurz oder lang dieses Ungleichgewicht aus. Die
Preisentwicklung verläuft nicht gleichmäßig und in ruhigen
Bahnen, sondern schwankend mit Unter- oder Übertreibungen. Der Wert
eines Rohstoffes bleibt annährend gleich, was sich ändert ist der
Zahlenwert des Geldes. Beispielsweise konnte vor 150 Jahren mit
einer Unze Gold ein stattlicher Herrenanzug bezahlt werden, genauso
wie im Jahre 2004. Der Zahlenwert des Papiergeldes ist massiv
gestiegen, die Unze Gold ist eine Unze geblieben. (Voraussetzung:
die Währung muss 150 Jahre überleben! Wieviel Währungen gab es
von 1900 bis heute in Deutschland? Einige, oder nicht!!!). Eine
Versicherung fürs Auto, eine Privathaftpflicht, eine
Lebensversicherung, eine Krankenversicherung, eine
Rentenversicherung, eine andere für die Berufsunfähigkeit oder
für den Sportunfall. Wo aber bleibt die Versicherung für den
Erhalt des eigenen Vermögens, wo die für Inflation und
Geldentwertung?
Wer Gold hat, hat immer Geld!
Herkunft Unbekannt
Blättert man im Geschichtsbuch der Menschheit
zurück, wurden je nach Epoche unterschiedliche Gegenstände (wie
Weihrauch, Getreide, Metalle, Salz, Steine, Felle, Muscheln,
Zigaretten, Alkohol, Papiergeld, etc.) als Geldmedium angewendet.
Große Bedeutung erlangten dabei vor allem Gold & Silber. Zufall
war und ist dies keiner, denn aufgrund ihrer Eigenschaften sind sie
als optimales Tausch- & Werterhaltungsmedium geeignet. Weizen
ist nur in einer Hungersnot ein Luxusgut, kann jedoch verderben und
ist somit nicht beständig.
Ein Diamant ist dauerhaft und schön anzusehen,
aber nicht beliebig teilbar und gleichartig. Gold hingegen kann man
beliebig teilen, einschmelzen, ist begrenzt vorhanden und ist seit
Jahrhunderten weltweit bekannt.

Die Geld-Bewertung von Gold und Silber lässt bis
heute jedoch viele Fragen offen. Jeder von uns weiß, dass Gold mehr
wert ist als Silber. Aber kaum einer weiß, dass das
Wert-Verhältnis von Gold zum Silber nicht den realen Bedingungen
entspricht. Denn bei
rein mathematischer Betrachtung befinden sich ca.20 Mal mehr Silber
in der Erdkruste als Gold. Warum also beträgt der Silberpreis nur
1/54 des Goldpreises 2004 (von 1/80 vor einem Jahr),
vor allem hinsichtlich des dauerhaften Silberdefizits, schwindende
Vorräte an Silber und Inelastizität der Produktionskapazität? Ein
anderes Vergleichsbeispiel ist Kupfer. Es
gibt 700 Mal mehr Kupfer in der Erdkruste als Silber. Warum also ist
der Silberpreis nur 70 Mal höher als Kupfer?
Wieder trifft das dauerhafte Defizit, schwindende Vorräte und
Produktionsinelastizität stärker auf Silber zu als auf Kupfer.
Kupfer und Silber sind beides Industriemetalle, also ist der
Äpfel-mit-Äpfel-Vergleich naheliegender als bei Gold. Somit ist
die Schlussfolgerung, dass der Silberpreis manipuliert wird, nicht
zu ignorieren, wenn man den Silberpreis mit dem Kupferpreis
vergleicht.
Ich glaube nicht, dass man zwei bessere Rohstoffe
finden kann, um Silber zu vergleichen, als Gold und Kupfer. Gold, da
es der natürliche Gefährte von Silber als Edelmetall ist und alles
was damit zusammen hängt. Wenn der Durchschnittsbürger den Begriff
"Edelmetall" hört, denkt er regelmäßig an Gold und
Silber. Kupfer ist auch ein hervorragender Vergleichsmaßstab für
Silber aufgrund geographischer Förderähnlichkeiten und die groben
demographischen und BIP-abhängigen (Bruttoinlandsprodukt)
Verbrauchszusammenhänge. Zufälligerweise sind diese drei Rohstoffe
die Hauptmetalle, die an der NYMEX/COMEX, dem weltgrößten
Future-Markt mit Lieferung, gehandelt werden.
Vergleicht man die reine Mineralienverteilung in
der Erdkruste mit dem jeweiligen Preis der Edelmetalle, so müsste
Silber in Wirklichkeit einen momentanen Wert von 21 USD/Unze
aufweisen, da Gold bei 420 USD steht und Silber 20 mal häufiger in
der Erdkruste vorkommt. Ausgehend von einem Kupferpreis von 1,30
USD/Pfund und der 700 mal häufigeren Vorkommen in der Erde als
Silber, müsste Silber einen momentanen Wert von 62 USD/Unze
aufweisen.
Um eine mögliche Anzweiflung an der
Gewissenhaftigkeit der Datenquelle auszuschließen (was die
Verteilung der Elemente in der Erdkruste betrifft), schlage ich vor,
die drei nach einem Maßstab zu vergleichen, der unzweifelhaft ist -
die Menge, die tatsächlich aus der Erdkruste gewonnen wird bzw. die
jährliche Jahresminenproduktion. Gerundet ergibt sich in Kubikmeter
der Weltminenproduktion bei Gold von 2500 Tonnen, bei Kupfer 12 von
Millionen Tonnen und von 18000 Tonnen bei Silber.
Das bedeutet, dass die Welt 7,2 mehr Silber aus
der Erde nimmt als Gold. Wenn Gold 7,2 mal teurer als Silber wäre,
dann müsste Silber bei 58 USD/Unze stehen (420 USD durch 7,2).
Erinnern wir uns, es gibt viel mehr geförderte Goldvorräte als
Silber, grob geschätzt 3-4 Millionen Unzen Gold gegenüber 0,5-1
Millionen Unzen Silber, sodass der Vergleich dieser potentiellen
Vorräte einen deutlich höheren Preis als 58 USD/Unze nahe liegt.
Außerdem befindet sich Silber in einem dauerhaften Defizit, die
geförderten Vorräte schwinden, während die von Gold wachsen.
Die Weltjahresförderung von Kupfer ist 666 mal
größer als die von Silber, nicht viel abweichend von der 700 mal
größeren Verteilung, was einen entsprechenden Silberpreis von ca.
60 USD/Unze bedeutete. Wenn wir die Maßstäbe der Verteilung unter
der Oberfläche und die tatsächliche Förderung und die momentanen
Preise für Kupfer und Gold hernehmen, kommen wir auf vier
Vergleichspreise für Silber - 21, 58, 60, 62 USD/Unze.
Ein sehr interessanter Vergleich ist der Preis
zwischen Kupfer und Gold, gemessen an dem tatsächlichen
Weltförderumfang. Auf der Welt werden 4800 mal mehr Kupfer als Gold
gefördert, d.h. Gold sollte 4800 mal teurer sein als Kupfer.
Bemerkenswerterweise findet sich das Preisverhältnis am Markt
wieder, eine Tonne Gold ist 13,5 Millionen USD wert (420 USD x
32.151 Unzen), während eine Tonne Kupfer 2860 USD wert ist (1,30
USD/Pfund x 2200 Pfund). Teilen wir den Goldpreis von 13,5 Millionen
USD durch den Kupferpreis von 2860 USD pro Tonne, so kommen wir auf
einen 4720 mal höheren Preis für Gold als den für Kupfer.
Deshalb ergibt sich objektiv die Schlussfolgerung,
dass der Silberpreis seit Jahrzehnten "künstlich"
manipuliert und "unten" gehalten wird. Denn Silber ist
eklatant unterbewertet im Vergleich zu Kupfer und Gold. Gold und
Kupfer hingegen scheinen im Einklang mit der Förderung bewertet zu
sein.
Quelle: http://www.goldseiten.de
Nachwort:
Nach dem Vietnamkrieg befreiten sich die USA (Ende
der 70ger Jahre) von ihrer ungedeckten Schuldenlast indem sie den
Goldpreis für die Feinunze verzehnfachten. Eine ähnliche
Situation zeichnet sich nun durch den IRAK-Feldzug für die USA
erneut ab. Die USA sind 2005 wieder hoffnungslos verschuldet. Und
durch eine Erhöhung des Goldpreises könnten sie einfach und leider
"LEGAL" ihre Schulden abbauen bzw. reduzieren. Dies zeigt
deutlich, dass der wirkliche Goldpreis in keinster Weise mehr mit
Geld zu messen ist. Die Märkte werden heute so sehr manipuliert,
dass eine objektive Geld-Bewertung von Edelmetallen kaum noch
möglich ist.
In der FED-Bank der USA, welche jüdischen
Bankier-Familien gehört, liegen die Gold-Reserven von 60 Ländern
der Welt. Als Frankreich sein Gold zurück ins eigene Land holen
wollte, hat es richtig Ärger mit der FED gegeben. Und jetzt ist es
noch immer in der FED-Bank. Das dies alles nicht mit rechten Dingen
zugeht, erklärt sich wohl von selbst. Das Gold werden die 60
Länder wohl nie wieder sehen. Auch die Goldreserven von DEUTSCHLAND
(ca.35 Milliarden EURO) liegen heute "leider" in New York
- Manhattan -, bei der Federal Reserve Bank. Sozusagen noch als eine
Art Pfand vom 2.Weltkrieg. Wie auch immer, in New York liegen die
Goldbarren bis heute. Sie lagen dort auch, als am 11. September 2001
der Terroranschlag gegen das World Trade Center die Welt
erschütterte. Würde nun eine Atombombe in New York gezündet, dann
wären die dort lagernden Goldreserven verstrahlt und wertlos. Mehr
noch: weltweit würden die Banken schließen, der Dollar würde
kollabieren - und mit ihm leider auch die Devisenreserven der
Bundesbank, die zu 99% (!) in Dollar angelegt sind. Die in Europa
zirkulierende Währung wäre dann weitgehend ihrer
"Deckung" beraubt. Genau dies wäre der Tag, an dem die
Europäische Zentralbank ihr Gold bräuchte. Nur liegt es dann
leider am falschen Platz.
Eine Frage zum Schluss: Würde ein
sicherheitsbewusster Privatinvestor sein Gold in New York lagern, wo
es doch genug andere Alternativen dazu gibt?
Mit Sicherheit nicht!!!
Frank
Wiesenfelder |